- Bearbeitung
- bis 3 Tage Kl. 8.1
- Grenze für die Auszahlung
- ab 50.000 USDT in Raten Kl. 8.8
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Curaçao Gaming Authority
- Kryptowährungen
- 90
Provably fair: ein enger Beweis, der als breiter verkauft wird
Der Nachweis und seine Reichweite
Zwei der neun Anbieter nennen ein Provably-fair-Verfahren. Es deckt die Runden ab, die das Haus selbst rechnet — bei einem Angebot aus 2 500 Spielen von 40 Studios ist das der kleinere Teil des Katalogs.
Was die Anbieter selbst über den Weg des Geldes schreiben: Bearbeitungsfrist, Grenze für die Auszahlung, Wortlaut zur Identitätsprüfung und Lizenz. Hinter jeder Zahl steht die Klausel, aus der sie stammt. Wo ein Feld leer bleibt, hat der Anbieter dazu nichts veröffentlicht, und das ist kein Nullwert.
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 1.000.000 USDT pro Woche Kl. 6.10
- Vor der ID-Prüfung
- 2.500 EUR
- Lizenz
- Curaçao Gaming Authority
- Kryptowährungen
- nicht gelesen
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 100.000 USD pro Woche Kl. 9.6
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Curaçao Gaming Authority
- Kryptowährungen
- 12
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 15.000 EUR pro Monat Kl. 11.8
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Anjouan Gaming Board Lizenz schließt DE aus
- Kryptowährungen
- 10
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 7.500 EUR pro Woche Kl. 12
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Anjouan Gaming Board Lizenz schließt DE aus
- Kryptowährungen
- 7
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 20.000 EUR pro Monat Kl. Section 11
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Antillephone N.V.
- Kryptowährungen
- 5
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 500.000 EUR pro Monat Kl. 9.6
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Anjouan Gaming Board Lizenz schließt DE aus
- Kryptowährungen
- nicht gelesen
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- nicht veröffentlicht
- Vor der ID-Prüfung
- 2.000 USDT
- Lizenz
- Anjouan Gaming Board Lizenz schließt DE aus
- Kryptowährungen
- nicht gelesen
- Bearbeitung
- nicht veröffentlicht
- Grenze für die Auszahlung
- 10.000 EUR pro Woche Kl. 8
- Vor der ID-Prüfung
- nach Ermessen
- Lizenz
- Curaçao Gaming Authority
- Kryptowährungen
- nicht gelesen
Zwei von neun nennen das Verfahren überhaupt
Provably fair ist das einzige Versprechen dieser Branche, das ein Leser rechnerisch nachprüfen kann statt es zu glauben. Genau deshalb lohnt sich die Frage, wie weit es reicht.
Von den neun Anbietern, deren Angaben diese Seite führt, nennen zwei ein solches Verfahren: Wild.io und Mirax. Die übrigen sieben führen es nicht, darunter der Partner dieser Seite, Vave.
Sieben von neun verkaufen ihr Angebot also ohne diesen Nachweis, und die Startseiten sehen deswegen nicht anders aus.
Wie der Nachweis aufgebaut ist
Das Verfahren besteht aus drei Zahlen und einer Reihenfolge, und die Reihenfolge ist der ganze Trick.
Vor der Runde erzeugt der Anbieter einen Server-Seed, eine Zufallszeichenfolge, die er geheim hält. Öffentlich macht er nur deren Hash: das Ergebnis einer Einwegfunktion, in der Regel SHA-256, das als 64 Zeichen lange Hexadezimalfolge angezeigt wird. Aus dem Hash lässt sich der Seed nicht zurückrechnen, aber jeder Seed ergibt immer denselben Hash.
Der Spieler steuert einen Client-Seed bei, den er ändern kann. Dazu zählt eine Nonce die Runden auf demselben Seed-Paar hoch, damit aus denselben zwei Zeichenfolgen nicht zweimal dasselbe Ergebnis entsteht.
Nach der Runde — oder nachdem der Spieler den Seed wechselt — gibt der Anbieter den Server-Seed heraus. Jetzt lässt sich zweierlei prüfen: ob dieser Seed denselben Hash ergibt, der vorher veröffentlicht wurde, und ob Server-Seed, Client-Seed und Nonce zusammen genau das Ergebnis liefern, das angezeigt wurde.
Die Festlegung kam vor dem Einsatz. Die Offenlegung kam danach. Dazwischen konnte nichts angepasst werden, ohne dass der Hash nicht mehr passt.
Was das beweist, und in welchem engen Rahmen
Der Nachweis leistet eine einzige Sache, und die leistet er vollständig: Er zeigt, dass ein bestimmtes Rundenergebnis vor dem Einsatz feststand und nicht nachträglich zulasten des Spielers verändert wurde.
Das ist mehr, als jede Bewertungsnote je belegen könnte, und es ist deutlich weniger als „das Casino ist fair“.
Nicht enthalten ist der Hausvorteil. Ein Würfelspiel mit 1 Prozent Hausvorteil und eines mit 15 Prozent können beide sauber verifizierbar sein — die Prüfung sagt, dass korrekt gewürfelt wurde, nicht, zu welchen Bedingungen. Nicht enthalten ist außerdem, ob alle Spieler dieselben Bedingungen sehen, ob der Zufallsgenerator für den Server-Seed brauchbar ist und ob der veröffentlichte Prüfrechner dasselbe rechnet wie der Server.
Und nicht enthalten ist alles, was nach dem Spiel kommt. Ein verifiziertes Ergebnis ist kein ausgezahltes Ergebnis: Zwischen beidem stehen die Umsatzbedingung, die Identitätsprüfung und die Auszahlungsgrenze. Was dort geschieht, steht unter Auszahlungsfrist und Grenze und Rate.
Warum die meisten Spiele im Katalog nie darunterfallen
Hier liegt die Lücke, über die selten geschrieben wird. Ein Provably-fair-Verfahren funktioniert nur bei Spielen, die der Anbieter selbst rechnet: Würfel, Crash, Mines, Plinko, Coinflip — die kurze Liste hausinterner Spiele.
Ein Slot eines fremden Studios läuft nicht beim Anbieter, sondern beim Studio. Der Anbieter bettet ihn ein, reicht Einsatz und Ergebnis durch und hat auf die Zufallszahl keinen Zugriff. Er kann sie also auch nicht per Hash festlegen. Dasselbe gilt für ein Live-Spiel: Dort erzeugt kein Algorithmus das Ergebnis, sondern ein Rad oder ein Kartenschlitten in einem Studio, und ein Hash hat daran nichts zu verifizieren.
Wie groß dieser Anteil ist, zeigt die einzige Zahl, die wir dazu haben: Vave veröffentlicht ein Angebot von rund 2 500 Spielen von 40 Studios. Was davon hausintern läuft, ist eine Handvoll Titel. Das Verhältnis dürfte bei den anderen Anbietern ähnlich sein, und wo Zahlen fehlen, stehen sie hier nicht.
Der Nachweis deckt die Ecke des Katalogs ab, in der die wenigsten spielen.
Ein Prüfbericht ist etwas anderes als ein Hash
Neben dem Provably-fair-Verfahren gibt es die klassische Antwort auf dieselbe Frage: den Bericht eines Testlabors, das den Zufallsgenerator eines Spiels prüft und ein Zertifikat ausstellt. Beide beantworten verschiedene Fragen.
Ein Hash lässt den einzelnen Spieler seine eigene Runde nachrechnen, sofort und ohne dritte Partei. Ein Laborbericht sagt, dass ein Generator über sehr viele Durchläufe statistisch das tut, was er soll — geprüft von jemandem, dem man wiederum vertrauen muss, und in aller Regel bezahlt von dem, der geprüft wird.
Für diese neun Anbieter haben wir weder das eine noch das andere in prüfbarer Form vorliegen. Wir haben gelesen, dass Wild.io und Mirax ein Provably-fair-Verfahren führen. Einen veröffentlichten Prüfbericht eines Testlabors haben wir bei keinem der neun gelesen, und deshalb steht zu keinem eine Aussage darüber in der Tabelle. Warum ein leeres Feld hier nichts Gutes und nichts Schlechtes bedeutet, sondern schlicht „nicht gefunden“, steht in der Methodik.
Was daraus für die Auswahl folgt
Ein Anbieter mit Provably-fair-Verfahren hat eine überprüfbare Eigenschaft mehr als einer ohne. Das ist ein Argument, und es ist ein kleines, weil es nur die hausinternen Spiele betrifft und über Auszahlungsverhalten nichts aussagt.
Wer das Verfahren nutzen will, nutzt es auch: Client-Seed selbst setzen, nach einer Sitzung den Server-Seed wechseln und die alte Runde nachrechnen. Wer es nur als Siegel im Fußbereich zur Kenntnis nimmt, hat davon genau so viel wie von jedem anderen Siegel — nämlich nichts, solange er es nicht einmal selbst nachgerechnet hat.
Dasselbe gilt für die Lizenz. Eine Nummer ist ein Argument, sobald sie im Register der ausstellenden Behörde auftaucht, und vorher nicht; das ist der Kern der fünf Prüfungen unter Seriosität und der Grund für die Nachschlagerei unter Lizenznummer.
Ein Beweis, den niemand führt, ist eine Behauptung.









